Impact Roadshow Mainz: Was KI nicht über Produktentwicklung weiß
Was passiert, wenn es bei Produktentwicklung nicht nur um Daten und Prozesse, sondern um echte Erfahrungen geht? Beim Mainzer Stopp der Impact Roadshow ging es um physische Produkte, mutige Entscheidungen, persönliche Learnings und die Frage, was KI eben nicht beantworten kann.

Physische Produkte at its best: Die Impact Roadshow macht Halt in Mainz
Was braucht es, um ein physisches Produkt erfolgreich zu entwickeln? Und welche Entscheidungen lassen sich nicht einfach mit einem KI-Tool beantworten? Beim Stopp der Impact Roadshow in Mainz standen genau diese Fragen im Mittelpunkt – mit persönlichen Erfahrungen, offenen Diskussionen und jeder Menge Raum für Austausch.
Mainz, Dachterrasse, Sundowning und mittendrin die Frage: Was macht eigentlich gute Produktentwicklung aus?
Beim jüngsten Stopp der Impact Roadshow wurde es sehr konkret. Im Office von Löwenzahn Organics trafen Gründer:innen und Akteur:innen aus dem nachhaltigen Startup-Ökosystem zusammen, um über das zu sprechen, was hinter physischen Produkten steckt: Entwicklung, Produktion, Entscheidungen – und die Erfahrungen, die man nicht aus einem Lehrbuch oder einer KI-Antwort bekommt.
Ein großes Dankeschön geht dabei an Eva Neugebauer, die den Stopp im Löwenzahn-Organics-Office möglich gemacht hat.
Wenn Produktentwicklung persönlich wird
Den Auftakt machten Eva Neugebauer und Rouven Kneipp von VIDAR Sport mit kurzen Lightning Talks. Statt klassischer Pitches oder theoretischer Vorträge ging es um persönliche Geschichten und konkrete Erfahrungen aus der Praxis.
Wie entsteht ein physisches Produkt tatsächlich? Welche Entscheidungen müssen auf dem Weg von der ersten Idee bis zur Produktion getroffen werden? Wo läuft etwas anders als geplant – und was lernt man daraus?
Gerade bei physischen Produkten sind solche Erfahrungswerte entscheidend. Denn zwischen Idee, Prototyp und fertigem Produkt liegen zahlreiche Entscheidungen, die sich nicht allein anhand von Daten treffen lassen. Es geht um Materialien, Produktion, Qualität, Kosten, Lieferketten und immer wieder um die Frage: Welche Lösung funktioniert in der Realität?
Genau hier lag der besondere Wert der Lightning Talks: Im Mittelpunkt standen nicht vermeintlich perfekte Erfolgsgeschichten, sondern Erfahrungen, die andere Gründer:innen für ihre eigenen Entscheidungen nutzen können.
Fishbowl statt Frontalprogramm
Nach den Lightning Talks wurde der Raum geöffnet – und die Veranstaltung interaktiv.
Im Fishbowl-Format konnten die Teilnehmenden eigene Fragen, aktuelle Challenges und Entscheidungen mitbringen. Was beschäftigt mich gerade? Wo komme ich nicht weiter? Welche Entscheidung steht an?
Statt Antworten von der Bühne gab es Gedanken, Perspektiven und Erfahrungen aus der Runde.
Das Format schafft dabei etwas, das im klassischen Veranstaltungsbetrieb schnell verloren geht: eine intime Atmosphäre, in der auch unfertige Gedanken Platz haben. Denn gerade bei Gründungsentscheidungen gibt es selten die eine richtige Antwort. Oft hilft es schon, eine Herausforderung aus einer anderen Perspektive zu betrachten oder von jemandem zu hören, der bereits an einem ähnlichen Punkt stand.
Mit dabei waren unter anderem Lydia Witzmann, Dr. Sabrina Reitz, Katharina Rühl, Pascal Wagner, Felix Linnenschmidt, Maximilian Klyk, Antje Buchholz, Benny Mandos, Maria Möller, Dr. Michaela Hagemann, Juliane Eichblatt, Marie-Luise Raumland, Johanna Dicks und EVE + OLIVE.
Austausch, Aperitivo und Sundowning
Nach dem intensiven Austausch durfte der informelle Teil natürlich nicht fehlen.
Auf der Dachterrasse des Löwenzahn-Organics-Offices ging es bei alkoholfreien Drinks und Snacks von eightfingerfood in den Aperitivo-Modus. Mit Blick auf den Mainzer Sundown konnte weiter diskutiert, genetzwerkt und vor allem: weiter verbunden werden.
Auch das passende Mobiliar kam aus dem Startup-Ökosystem: Danke an den Gutenberg Digital Hub fürs Ausborgen!
Denn genau solche Momente sind ein wichtiger Bestandteil der Impact Roadshow. Gute Connections entstehen nicht ausschließlich während eines offiziellen Programmpunkts. Oft beginnt das spannendste Gespräch erst danach – bei einem Drink, zwischen zwei Sessions oder auf einer Dachterrasse.
Vom Roadshow-Stopp zum Founders Dinner
Für zehn ausgewählte Gäste war der Abend damit noch nicht vorbei. Anschließend ging es zum exklusiven Founders Dinner.
Bei polnischer Küche, Kerzenschein und einem kleineren Kreis bot sich noch einmal die Möglichkeit für vertiefenden Austausch. Danke an Magdalena Hartmann für den kulinarischen Ausflug und den gelungenen Abschluss eines intensiven Roadshow-Tages.
Was bleibt?
Vor allem die Erkenntnis, dass Austausch gerade dann wertvoll ist, wenn es um komplexe Entscheidungen geht.
KI kann Wissen zugänglich machen, Prozesse beschleunigen und bei vielen Fragen unterstützen. Was sie nicht ersetzen kann, sind persönliche Erfahrungen, Bauchentscheidungen, Gespräche mit Menschen, die ähnliche Herausforderungen erlebt haben – und die Dynamik einer Gruppe, die gemeinsam über echte Probleme nachdenkt.
Genau dafür steht die Impact Roadshow: nachhaltige Ideen sichtbar machen, Menschen miteinander verbinden und den Raum schaffen, in dem aus Fragen neue Perspektiven und aus Connections neue Möglichkeiten entstehen.
Ein großes Danke an alle, die in Mainz dabei waren, Fragen gestellt, diskutiert, zugehört und den Raum mit Leben gefüllt haben. 💚
🇪🇺 Die Impact Roadshow wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und von der Europäischen Union kofinanziert. Dank dieser Unterstützung werden nachhaltige Innovationen sichtbar gemacht, Gründer*innen vernetzt und das deutsche Impact-Ökosystem gestärkt.
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