Bye Bye Plastik – wie wir Snacks & Nachhaltigkeit verbinden

28
Jan 2022
Von
Mira Rodrigues
Lesezeit
2
Min

Plastik zersetzt sich nach aktuellem Wissensstand niemals vollständig von kann auch von Mikroorganismen nicht gänzlich zersetzt werden. Es zerfällt lediglich in Mikro- und später in Nanoplastik und bleibt daher oft bis zu 500 Jahre oder länger als Störkörper in der Umwelt zurück.

Wusstest du…?

…dass Plastik nach aktuellem Wissensstand niemals vollständig von Mikroorganismen zersetzt werden kann? Es zerfällt lediglich in Mikro- und später in Nanoplastik und bleibt daher oft bis zu 500 Jahre oder länger als Störkörper in der Umwelt zurück.

…dass in Europa 40 % des gesamten Plastikverbrauchs auf die Verpackungsindustrie entfallen und dass Verpackungsfolien in Deutschland mit etwa 38 % den weitaus größten Anteil an der gesamten Kunststoffpackmittelproduktion ausmachen? Gefolgt von 16% Prozent für Becher und Dosen und 12 % für Beutel und Tragetaschen.

…dass in Deutschland derzeit noch weniger als 50 % des Kunststoffabfalls recycelt, also zur Herstellung neuer Produkte verwendet wird? Der Rest wandert in Müllverbrennungsanlagen oder wird exportiert.

Allein für Lebensmittel- und Getränke wurden in der EU 2018 mehr als 1,13 Billionen Verpackungen verwendet. Die meisten davon – natürlich – aus Plastik.

Manchmal muss es eben der “schnelle Schokoriegel” sein

Obwohl wir alle wissen, wie schädlich Plastik ist – manchmal lässt es sich einfach nicht, oder zumindest nur sehr schwer vermeiden. Du hast den ganzen Tag noch nichts gegessen, wirst so  langsam “hangry” und brauchst jetzt einfach schnell einen Snack.

Bevor du dann blind ins Supermarktregal greifst, irgendeinen Schokoriegel kaufst und für dein Geld nur billige Schokolade in Plastikverpackung bekommst, lass uns dir doch kurz eine Alternative zeigen:

nucao – der kompromisslos gute Schokoriegel


nucao und numove bar, die beiden Riegel aus dem Sortiment der von the nucCompany sind plastikfrei verpackt. Die Verpackung sieht zwar aus wie Plastik, ist aber aus Zellulose und damit sogar heim-kompostierbar.

Außerdem sind alle Produkte vegan, bio, rein natürlich sowie frei von künstlichen Aromen und Süßungsmitteln
 

Eine ziemlich gute Alternative zu billiger Schokolade mit einer Menge Plastik außenrum, oder?

Hier geht's zum Online-Shop der nu company!

Und sonst so? 5 Tipps für weniger Plastik im Alltag


  1. Jute ist das neue Plastik!  Wenn du Taschen,  Beutel und  Dosen zum Einkaufen mitnimmst, kannst du auf etliche Plastikbeutel und -verpackungen verzichten. Obst und Gemüse, Wurst oder Käse gibts in vielen Supermärkten und Bioläden auch unverpackt und kann dann in deinen mitgebrachten Dosen und  Beuteln landen.
  1. Mehrweg statt ein Einweg.  Durch wiederverwendbare Kaffeebecher aus  Bambus oder  Reishülsen können wirklich Berge von Müll aus gängigen Papp- und Plastikbechern verhindert werden: 320.000 Kaffeebecher landen nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe bundesweit pro Stunde (!!) im Müll. In vielen Cafés, Mensen, Bäckereien und an einigen Bahnhöfen bekommst du sogar einen kleinen Rabatt, wenn du mit deinem eigenen Becher vorbeikommst. Und wenn du ihn mal vergessen hast, sind die Pfand-Becher von  recup eine tolle Alternative, die inzwischen auch schon in vielen Läden ausgegeben werden.
  1. PET adé!  Statt Saft oder Wasser in Plastikflaschen oder Tetrapacks zu kaufen, kannst du auf Glasflaschen zurückgreifen. Und damit du unterwegs nicht doch kurz vorm Verdursten die PET-Flasche am Kiosk mitnehmen musst, gibt's mittlerweile richtig gute Alternativen aus  Glas oder  Edelstahl, die du einfach am Wasserhahn auffüllen kannst. So muss nie eine Flasche aufwendig gereinigt und recycelt werden. Und keine Sorge: in Deutschland gibt es regelmäßige Trinkwasserkontrollen, um sicherzustellen, dass keine schädlichen Stoffe im Wasser enthalten sind. Ein weiterer Pluspunkt: Wenn man eine  schöne Flasche hat, macht es doch gleich viel mehr Spaß, jeden Tag ausreichend zu trinken.
  1. Drinks ohne Plastik.  Trinkhalme aus Plastik wird es ab 2021 wohl sowieso kaum noch in der EU geben, wenn das Plastikverbot in Kraft tritt. Stattdessen kannst du deinen Drink mit einem Trinkhalm aus  Glas, Edelstahl oder  kompostierbarem Material schlürfen.
  1. Glas statt Konserve.  Dinge wie Apfelmus, eingewecktes Obst oder vorgekochte Kichererbsen sind nun mal schon in ein Gefäß abgefüllt. Aber du kannst statt zur Konserve zu greifen auch die Alternative im Glas nehmen.


Für weitere Infos rund um das Thema “Plastikfrei”, schau doch einfach mal auf dem Blog der nu company vorbei - hier findest du Tipps, Studien, Hintergründe und noch vieles mehr :)


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