Earth Day 2022 🌍
Wir finden, jeder Tag sollte ein Tag der Erde sein! Denn jede*r von uns kann mit kleinen Schritten und kleinen Veränderungen im Alltag Großes bewirken. Und am besten geht das gemeinsam! Deshalb haben wir uns mit unseren Startups For Tomorrow zusammengetan und einige Tipps zusammengestellt, wie du deinen Alltag nachhaltiger gestalten kannst.
J. Fischer
05 May 2026
News
Alltag
Haushalt

Nachhaltigkeit im Badezimmer

Schon morgens im Badezimmer triffst du wichtige Entscheidungen. Für deinen Körper und die Umwelt. Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Weißt du zum Beispiel, woraus deine Zahnpasta besteht? Achte darauf, dass deine Zahnpasta keine umweltschädlichen Inhaltsstoffe, wie Palmöl oder SLS (Sodium Lauryl Sulfate) enthält. Mit happybrush geht das easy: Alle Zahnpasten sind frei von bedenklichen Inhaltsstoffen und noch dazu vegan. Die SuperClean Zahnpasta wurde dieses Jahr sogar mit dem Vegan Beauty Award von PETA ausgezeichnet.
Auch bei deiner Zahnbürste musst du keine Kompromisse machen. Elektrische Zahnbürsten reinigen deine Zähne nachgewiesen effektiver als Handzahnbürsten. Aus nachhaltigen Materialien hergestellt sind elektrische Zahnbürsten nicht nur gut für deine Zähne, sondern auch für die Umwelt. Die happybrush Eco VIBE 3 ist die weltweit erste klimaneutrale Schall-Zahnbürste mit einem Gehäuse aus recyceltem Material*. Ihre Aufsteckbürsten bestehen zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen**
Noch ein Tipp für dein nachhaltiges Badezimmer: Werde selbst kreativ! Aus alten Handtüchern und Stoffresten lassen sich z.B. ganz easy waschbare Abschminkpads ausschneiden. Oder du mischst dir dein eigenes Körperpeeling aus pflegendem Öl und Zucker. Lass dich inspirieren und hab Spaß daran, dein Badezimmer Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten.
*Betrifft das Handstück- und Ladestation-Gehäuse
**Betrifft nur die Aufsteckbürsten ohne Innenteile und Filamente
Mit gutem Gewissen schlemmen

Gerade die Küche ist eine Sammelstelle für Plastikmüll und Lebensmittelabfall. Fast jedes Obst und Gemüse ist in Plastik verpackt. Außerdem ist auch übermäßiger Fleischkonsum einer der Hauptgründe für den Klimawandel. Also versuch doch mal den Tag der Erde als Anlass zu nehmen, um dich nachhaltiger und bewusster zu ernähren.
Unsere Freunde von GREENFORCE bieten dafür die perfekten Lösungen an. Sie bieten zu 100% vegane Alternativen für Fleisch, Fisch, Milch und Ei an, die nicht nur nachhaltig, tierleidfrei und made in Germany sind - sondern auch einfach superlecker. Hast Du sie schon probiert?
Der GREENFORCE Fleischersatz wird auf Basis von Erbsen hergestellt. Dabei wird für die Herstellung von 100g Erbsenprotein 8 mal weniger Wasser, 48 mal weniger Land und 113 mal weniger CO2 als für die Herstellung von 100g Rindfleisch Protein benötigt.
Das Startup bietet zudem ihre Produkte in Pulverform an. Hört sich erstmal komisch an, aber es ist die nachhaltigste Form ihrer Produkte. Denn so wird keine energieraubende Kühlkette benötigt und die Produkte können bis zu 18 Monate gelagert und bei Bedarf immer frisch zubereitet werden. So kann Lebensmittelverschwendung reduziert werden.
Möchtest Du weitere Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Küche? Dann schau mal hier vorbei.
Milchschokolade war gestern

Alle Produkte von the nu company sind komplett vegan und schonen somit Tierleben und Planeten zugleich. Aber nicht nur das: die rein vegane Rezeptur senkt auch automatisch den CO2-Fußabdruck der Produkte. So werden Genuss, Funktion und Nachhaltigkeit kombiniert: natürliche Zutaten statt Konservierungsstoffe, pflanzliche Lösungen statt tierischer Zusätze und echten Geschmack statt synthetischer Aromen.
Der Kakao für die Produkte stammt aus fairen Kooperativen aus Peru. Der faire Handel gewährleistet ein existenzsicherndes Einkommen, die Einhaltung der Menschenrechte und den Ausschluss von Kinder- & Sklavenarbeit. Zum Schutz der Natur beziehen the nu company Kakao außerdem nur aus Agroforstsystemen. Um den Einwegplastikverpackungen der Lebensmittelindustrie den Kampf anzusagen, sind alle Produkte von the nu company in eine heimkompostierbare Zellulose-Folie gewickelt. (Das bedeutet, dass sich die Verpackung in einem gut geführten Kompost innerhalb von 12 Monaten in seine Grundstoffe zersetzt: Wasser, CO2 und Biomasse).
Doch das ist noch nicht alles. Für jedes verkaufte Produkt investieret the nu company in Aufforstungsprojekte von Eden Reforestation Projects. Eden Projects stellt die lokale Bevölkerung ein und schafft damit eine neue Lebensgrundlage für Menschen und Tiere vor Ort. Ihr Ziel? 1 Milliarde Bäume bis 2030!
6 Tipps für einen plastikfreien Haushalt

- Lieber natürliche Materialien anstelle von Plastik
Für viele Plastikprodukte gibt es auch Alternativen aus Edelstahl oder Holz. Beispiele in der Küche dafür sind ein Schneidebrett aus Holz oder ein Küchensieb aus Edelstahl. Aber es gibt noch viel mehr. Halte bevor du etwas kaufst Ausschau nach Produktalternativen aus langlebigen oder natürlichen Materialien.
Wichtig: Wirf deine Produkte aus Plastik nicht gleich weg! Verwende sie so lange es geht und ersetze sie erst dann durch eine Alternative. - Selber Kräuter und Pflanzen anbauen
Vielleicht hast du selber keinen großen Garten zuhause, aber das ist kein Problem! Kleine Kräuter wie Rosmarin, Basilikum oder Minze lassen sich auch in einer kleinen Wohnung problemlos in Blumentöpfen oder in Balkonkästen anbauen. So kannst du auf unnötige Verpackungen verzichten und schön sehen die Pflanzen auch gleich aus. - Habe immer einen eigene Beutel dabei
Ein kleiner Beutel aus Stoff verbraucht kaum Platz, ist leicht, super praktisch und damit perfekt als dein täglicher Begleiter. So bist du nicht mehr auf Einweg-Plastiktüten angewiesen und sparst auf ein ganzes Menschenleben gesehen sehr viel unnötiges Plastik. - Lese die Inhaltsstoffe durch
Mikroplastik versteckt sich in vielen Produkten. Häufig auch dort, wo wir es am wenigsten erwarten. Hilfe beim Encoden der Inhaltsstoffe bieten Apps wie Codecheck. Einfach den Barcode des Produkts scannen und Auskunft über die Inhaltsstoffe und deren Bedeutung bekommen. Hast du einmal dein Repertoire an Mikroplastikfreien Produkten erstellt, dauert es auch gar nicht mehr lange. - Selber Kochen für weniger Müll
Selber kochen hat viele Vorteile: Du sparst Geld, Verpackungsmüll und weißt am Ende genau, was in deinem Essen steckt. Besonders Fertigprodukte sind häufig voller Zusätze und in viel Verpackungen – meistens Plastik – verpackt. - Auch beim Putzen auf Plastik verzichtenViele herkömmliche Putzmittel kommen in Einwegplastikflaschen und haben im schlimmsten Fall auch noch Mikroplastik enthalten. Achte beim Kauf darauf wiederverwendbare Flaschen zu nehmen. Auch feste Reiniger, die sich zu Hause zu Putzmittel auflösen lassen, sind besser für die Umwelt. So wie die Putzmittel von everdrop für einen plastikfreien Haushalt: Sie sind allesamt vegan, frei von Mikroplastik und bestehen überwiegend aus natürlichen Bestandteilen ohne an Reinigungsleistung zu verlieren.

Bio auf dem Teller und im Kleiderschrank

Bio spielt nicht nur im Lebensmittelbereich eine große Rolle. Auch biologische Landwirtschaft im Modesektor ist wichtig für ein gesundes Ökosystem. Denn Fashion und Landwirtschaft haben eine enge Verbindung und sind, was den Klimawandel betrifft, von großer Bedeutung.
Die Herstellung eines jeden Kleidungsstücks beginnt mit natürlichen Ressourcen und damit zu einem großen Teil bei der Landwirtschaft. Ob Naturfasern, Baumwolle, Leinen, Nylon oder Viskose - alle Materialien müssen erst einmal angebaut und bewirtschaftet werden. Nach der Erdölproduktion trägt der Modesektor am meisten zur Umweltverschmutzung bei. Denn auch hier werden Unmengen an Wasser, Abfall und Treibhausgasen verbraucht bzw. produziert. Besonders schädlich ist die Herstellung synthetischer Fasern wie Polyester, denn diese werden aus dem umweltschädlichen Erdöl gewonnen. Doch auch der Erwerb von Naturfasern ist problematisch. Beim Anbau von Baumwolle werden beispielsweise häufig Pestizide eingesetzt, welche Wasser und Erde verschmutzen und zum Verlust der Artenvielfalt führen.

Deshalb ist es wichtig, auch in puncto Kleidung auf eine möglichst niedrige Öko-Bilanz zu achten. Hierbei helfen Siegel wie Der Blaue Engel, EU-Ecolabel, GOTS, IVN Best und Made in Green. Auch Bio-Baumwolle wird ohne synthetische Mittel und Dünger angebaut. Zusätzlich benötigt sie weniger Wasser als konventionelle Baumwolle. Da durch die fehlenden Pestizide eine natürliche Humusschicht bleibt, kann Wasser besser gespeichert werden. Somit werden beim Anbau von Bio-Baumwolle auch keine Arbeiter*innen durch Chemikalien gefährdet.
Insgesamt fehlt in der Gesellschaft leider bisher das Bewusstsein für nachhaltige Mode im Vergleich zu Bio-Lebensmitteln. Doch auch hier ist ein nachhaltiger Umgang mindestens genauso wichtig wie bei unseren Nahrungsmitteln.
Die Meere von Plastik befreien

Wusstest du, dass von neu produzierten Kunststoffen weltweit nur rund 9 % recycelt, 12 % verbrannt werden und 79 % in der Natur enden?
In Indonesien produziert jede*r ein Fünftel des Mülls, den eine US-amerikanische Person täglich verursacht – Plastik macht davon aber mindestens 10% aus. Hinzu kommen nicht offiziell dokumentierte Plastikabfälle, die nach Südostasien exportiert werden, statt zum Beispiel in Europa oder den USA direkt entsorgt und verwertet zu werden. Mit dem GOT BAG Clean-up-Programm vor der Nordküste von Java, Indonesien, sammeln mehr als 2.000 lokale Teilnehmer Plastik aus Küstengewässern, Mangrovenwäldern und der Deltaregion der nahe gelegenen Flüsse. Das dabei gesammelte Ocean Impact Plastic stellt somit keine Gefahr mehr für die Meere dar.
Für die Rucksacke von GOT BAG werden bis zu 3,5 kg recyceltes Meeresplastik wiederverwertet. So beweisen die Produkte der Purpose Company, dass Plastik aus der Umwelt genutzt werden kann, um Neues herzustellen. GOT BAG setzt sich dafür ein, dass zukünftig immer mehr Plastik wiederverwendet wird und wir alle verantwortungsvoller mit natürlichen Ressourcen umgehen.

Wir haben nur diesen einen Planeten - be the change together!
Lasst uns laut sein und für Klimagerechtigkeit auf die Straße gehen.

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