Fairtrade – die Lösung für eine bessere Welt?
Schokolade geht einfach immer, oder? Auch am bevorstehenden Osterfest darf sie bei den meisten von uns nicht fehlen. Aber wie sieht es hinter den Kulissen aus – am Anfang der Lieferkette? Die Bauern und Bäuerinnen auf den Plantagen leben an der Armutsgrenze. Das geht doch auch anders: Das nucao Bunny aus 100 % Fairtrade-zertifiziertem Kakao zeigt, wie der Hase läuft.
Leonie
05 May 2026
Konsum
Ernährung

Das Problem auf dem Schokoladen-Weltmarkt
Wie so oft profitieren nur einige wenige vom großen Geschäft: die Großkonzerne. Bekannte Big Play dominieren die Kakaoverarbeitung und die Schokoladenproduktion. Und zwar nicht nur einen Teil, sondern 60 % des weltweiten Schokoladenmarktes. Auf der anderen Seite stehen etwa 5,5 Millionen Plantagen-Arbeitende. Ihre Haupteinnahmequelle ist der Anbau von Kakao. Einfluss auf die Preisgestaltung haben sie allerdings so gut wie gar nicht.
Die bittere Wahrheit: Bauern und Bäuerinnen erhalten gerade einmal 6-7 % des Preises, den wir in Deutschland für eine Schokoladentafel zahlen.
Das Problem mit den Kakaopreisen
Kakao wird zu 86 % aus Afrika geliefert, hauptsächlich aus der Elfenbeinküste und Ghana. Den größten Kakaokonsum haben mit 45 % die Europäer:innen, gefolgt von den Amerikaner:innen mit 32 %.
Lange Zeit gewährleistete der Kakaoanbau in Westafrika das Einkommen der Kleinbauern und -bäuerinnen. Seit 1980 ist der Kakaopreis inflationsbedingt aber um fast die Hälfte gesunken. Allein von Mitte 2015 bis Ende 2017 ist der Preis um fast 40 % gefallen. Aufgrund einer Rekordernte in der Elfenbeinküste waren Angebot und Nachfrage der Kakaobohnen viel zu hoch. Die Folge: Der Preis stürzte ab und zog enorme Einkommensverluste der Arbeitenden mit sich.
Auch heute sind die Kakaopreise instabil. Das liegt nicht nur an unkalkulierbaren Ernteausfällen, sondern auch an einer zu geringen Nachfrage. Schwanken die Preise, lässt sich schlecht planen und das Einkommen ist nicht gesichert.

Das Problem der Armutsgrenze
Auf den Kakaoplantagen wird hart gearbeitet und schlecht entlohnt. Die Arbeitenden leben an der Armutsgrenze und können die eigene Familie kaum versorgen. Das durchschnittliche Einkommen müsste sich verdoppeln bis verdreifachen, damit die Familien der Bauern und Bäuerinnen ihre Existenz sichern können.
Die Lösung: fairer Hand?
Siegel, die faire Konditionen entlang der Lieferkette suggerieren, gibt es bereits viele. Es sind jedoch nicht alle vertrauenswürdig. Anders als bei Bio-Siegeln gibt es nämlich keine gesetzlichen Vorschriften beim "fairen" Label.
Fairer Handel basiert auf drei Säulen: Ökonomie, Ökologie, Soziales. Ziel ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen am Anfang der Lieferkette zu verbessern sowie ihre politische und wirtschaftliche Position zu stärken. Dazu zählen unter anderem faire Produktpreise, Gleichberechtigung der Frauen sowie die Gewährleistung eines würdigen Lebensstandards. Die Einhaltung der Kriterien wird regelmäßig überprüft.
Anerkannte, vertrauenswürdige Label sind zum Beispiel GEPA,Weltladen und FAIRTRADE. Letzteres wurde 2003 als internationaler Standard in Deutschland eingeführt.
Was das für die Produkte bedeutet? Bei Fairtrade-International muss alles, was geht, fair gehandelt sein. Also alle Inhaltsstoffe, die Fairtrade-zertifiziert erhältlich sind, müssen auch für das Produkt verwendet werden. Der Fairtrade-Anteil am Endprodukt muss mindestens 20 Prozent betragen; bei Fairhandelshäusern 50 Prozent.

Fairer Kakao bei nucao
Bei nucao gibt es ausschließlich Produkte aus fair gehandeltem Kakao. Der Kakao des süßen nucao Bunnys ist sogar Fairtrade-zertifiziert und ermöglicht endlich ein Osterfest, wie es sein sollte. Ohne Kinderarbeit, ohne Plastikmüll und ohne Tierleid. Mit gutem Beispiel hoppelt das Bunny voran, denn es ist
- unverschämt lecker
- vegan
- bio
- fair
- nachhaltig verpackt
Zusätzlich werden 3% des Umsatzes an Aufforstungsprojekte in Nepal und Madagaskar gespendet. Auch die limitierten Osterbundles sind die perfekte Geschenkidee für Ostern. Überzeuge dich selbst.
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