Lebensmittel retten - 7 Tipps für Zuhause

22
Nov 2022
Von
etepetete
Lesezeit
3
Min

Lebensmittel retten fängt direkt im eigenen Kühlschrank an. Mit diesen 7 Tipps für zu Hause sparst du Geld, Zeit und Ressourcen, in dem du Lebensmittelretter:in wirst. Denn wusstest du, dass mit 59 % der Großteil der Lebensmittelabfälle in den privaten Haushalten entsteht und ein großer Teil davon vermeidbar ist?

Buntes Obst und Gemüse
Wusstest du, dass mit 59 % der Großteil der Lebensmittelabfälle in den privaten Haushalten entsteht und ein großer Teil davon vermeidbar ist?

1 GUT PLANEN UND BEWUSST EINKAUFEN

Wer kennt es nicht: Beim Einkaufen mit leerem Magen sind die Augen dann doch schnell mal größer als der eigentliche Hunger. Besonders Obst und Gemüse bleiben dann schnell länger im Kühlschrank als gewollt und fangen an, schimmelig zu werden. Mit einer guten Planung und einem bewussten Einkauf fängt das Retten von Lebensmitteln hier an. So kannst du sicherstellen, dass du eine überschaubare Menge an Lebensmitteln zu Hause hast, die du auch wirklich verwerten wirst. Ein Einkaufszettel im Oldschool-Style kann auch hier helfen.

2 RICHTIGE LAGERUNG

Bei der richtigen Lagerung geht es nicht nur um die Entscheidung “Vorratskammer oder Kühlschrank?”. Im Kühlschrank gibt es verschiedene Kältezonen, in der Küche, der Vorratskammer und im Keller unterschiedliche Licht- und Wärmeverhältnisse. In unserem Blogbeitrag Obst und Gemüse richtig lagern kannst du dazu mehr erfahren.  Mit der richtigen Lagerung kannst du Lebensmittel möglichst lange haltbar machen.

3 EINKOCHEN, EINFRIEREN ODER TROCKNEN

Länger haltbar lassen sich Lebensmittel auch durch das Einkochen, Einfrieren oder Trocknen machen. Überreife Bananen lassen sich super in kleine Stücke schneiden und einfrieren, um einen frischen Smoothie aufzupeppen. Ein kleines Marmeladenglas oder ein Tütchen mit einer getrockneten Früchtemischung sind auch tolle selbstgemachte Geschenke. Wie heißt es so schön? Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

4 DAS MINDESTHALTBARKEITSDATUM RICHTIG VERSTEHEN

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, bedeutet das nicht, dass das Produkt nicht mehr gut ist. In den meisten Fällen helfen Augen, Nase und Mund zu entscheiden, ob das Lebensmittel noch genießbar ist. Vorsicht sei jedoch bei tierischen Produkten wie Fisch und Fleisch geboten.

Hier noch ein kleiner Tipp: Wenn du einen Joghurt noch am selben Tag des Einkaufs essen möchtest, kannst du auch ruhig zum kürzesten Mindesthaltbarkeitsdatum greifen.

5 ESSEN, WAS ESSBAR IST

Lebensmittelabfälle lassen sich reduzieren, indem du isst, was essbar ist. Beispielsweise kannst du den Strunk vom Brokkoli in kleine Sticks schneiden und mit Hummus snacken oder aus dem Karottengrün ein leckeres gesundes Pesto zaubern. Ebenso müssen die Kerne von Kürbissen nicht weggeworfen werden. Du kannst sie waschen, würzen und im Ofen rösten. Sie eignen sich zum Beispiel super als Topping für Salate.

6 RESTE VERWERTEN

Bleibt von Gerichten etwas über, sei es zu Hause oder im Restaurant, dann hebe die Essensreste in einem Vorratsbehälter auf. Oft schmecken Gerichte, wie ein Curry oder ein Eintopf, am nächsten Tag sogar noch besser, nachdem die Gewürze richtig durchgezogen sind. Hast du einzelne Komponenten über, wie Reis oder Kartoffeln, dann lassen sich daraus in Nullkommanix eine leckere Reispfanne oder Bratkartoffeln zaubern.

7 AKTIV WERDEN

Es gibt viele Projekte und Initiativen, die sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln stark machen. Auf der Website der bundesweiten Strategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft: Zu gut für die Tonne!, kannst du viele weitere tolle Tipps und Projekte aus der Praxis kennenlernen.  Mehr unterstützenswerte Projekte und Initiative stellen wir dir in unserem Blogbeitrag "Möglichkeiten Lebensmittel zu retten" vor. Vielleicht findest du ja ein tolles Projekt ganz in deiner Nähe.

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