Müll vermeiden - 6 Tipps für den Alltag
Du möchtest unnötigen Müll vermeiden? Im Alltag fallen unnötige Plastikverpackungen beim Einkaufen oder vermeidbare Abfälle beim Kochen an. Wir haben 6 Tipps gesammelt, die deinen Alltag nachhaltiger und müllfrei machen.
J. Fischer
05 May 2026
Haushalt
Plastikfrei

Wusstest du, dass das Aufkommen an Haushaltsabfällen im Jahr 2018 rund 37,8 Millionen Tonnen betrug? Dies entspricht rein rechnerisch 455 Kilogramm pro Kopf. Dabei kann so viel davon vermieden werden. Wir zeigen dir wie:
1 WENIGER PLASTIK EINKAUFEN
Die umweltfreundlichste Verpackung ist die nicht vorhandene Verpackung. Abgepackte und verschweißte Waren verursachen oft unnötigen Abfall. Greife deshalb zu Produkten, die wenig oder gar nicht verpackt sind und vermeide Luftverpackungen. In vielen Städten gibt es mittlerweile auch Unverpackt-Läden, die Lebensmittel und anderes ganz ohne unnötige Verpackung anbieten.
2 MEHRWEG STATT EINWEG!
Glas oder Metall ist in vielen Fällen eine haltbarere, nachhaltigere und gesündere Alternative zu Plastik. Einige Kunststoffe enthalten Bisphenol A (BPA), das beim Kontakt mit Lebensmitteln an diese abgegeben und so vom Menschen aufgenommen wird. BPA ist eine chemische Substanz, die in den Hormonhaushalt des Menschen eingreift und seine Fähigkeit zum Fortpflanzen beeinträchtigt. Besonders bei Kindern sollte daher auf Produkte ohne Plastik geachtet werden.
3 JUTE- STATT PLASTIKBEUTEL
500 Plastiktüten verbraucht ein:e Europäer:in im Durchschnitt pro Jahr. Dabei gibt es mit Stoffbeuteln, Einkaufskörben und Einkaufsnetzen praktische, wiederverwendbare Alternativen. Diese sind nicht nur umweltfreundlich, sondern sind noch dazu ein modisches Accessoire.

4 ESSENSRESTE VERMEIDEN
Mit einem Einkaufszettel und einer guten Wochenplanung bringst du Ordnung in deinen Kühlschrank und sorgst dafür, dass weniger Essen in die Mülltonne wandert. Verlasse dich bei der Haltbarkeit von Lebensmitteln lieber auf deine Sinne als auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Du hast zu viel gekocht? Veranstalte einfach eine Reste-Party, klingle bei den Nachbarn oder mache bei Foodsharing und Foodwatch mit.
5 NACHFÜLLVERPACKUNGEN
Greife zu Nachfüllverpackungen. Vor allem Sanitär- und Hygieneartikel werden als Nachfüllvariante in Drogeriemärkten angeboten. Diese Nachfüllverpackungen verursachen weniger Abfall, da zum Beispiel auf Pumpspender verzichtet wird. Nachfüller benötigen daher weniger Plastik als die Originalflasche oder der Originalspender. Einmal gekauft, kann dieser immer wieder nachgefüllt werden. Refill & create a change!
6 LEITUNGSWASSER TRINKEN
Wer Leitungswasser trinkt und auf Wasserflaschen verzichtet, trägt viel zur Müllvermeidung bei. Schön gestaltete Trinkflaschen aus Glas gibt es übrigens von soulbottles. Damit man auch unterwegs in den Genuss von Leitungswasser kommen kann, gibt es die Intiative refill: Auf einer Karte werden Orte in Deutschland gelistet, die einen kostenlosen Leitungswasser-Refillservice anbieten. Einfach Flasche mitbringen und nachfüllen!
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